CDU Gemeindeverband Letschin

Klausurtagung der Jungen Union Märkisch-Oderland im Letschiner Ortsteil Kienitz

Pressemitteilung vom 4.11.2012

Junge Union diskutiert mit Henryk Wichmann MdL über den Umgang mit Erstwählern

Die Junge Union Märkisch-Oderland kam vom 2.-4. November 2012 zu einer Klausur-tagung im Letschiner Ortsteil Kienitz zusammen. Neben Gesprächen zu anstehenden Projekten und Veranstaltungen stand insbesondere das Thema „Wahlalter 16 – Wie erreiche ich den jungen Wähler“ im Fokus. Als Gesprächspartner zum Thema hatte sich die Junge Union Märkisch-Oderland den 35-jährigen Brandenburger Landtagsabgeordneten Henryk Wichmann eingeladen. Wichmann ist zurzeit auch in Brandenburg und Deutschlandweit mit seinem Kinofilm „Herr Wichmann von der dritten Reihe“ unterwegs.
Die CDU Ortsvorsitzende aus Letschin, Kristy Augustin, sieht in dem Film von Wichmann eine Möglichkeit, um gerade die jungen Erstwähler zur nächsten Landtagswahl mehr für Politik zu interessieren. „Dieser Film zeigt die umfangreiche und verantwortungsvolle Arbeit eines Politikers und räumt viele Vorurteile aus. Wenn wie geplant der Film auch mit Begleitheft von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird, kann nur jeder Lehrer für politische Bildung animiert werden, es auch im Unterricht zu nutzen. Dennoch sind weitere Initiativen notwendig, um junge Menschen mehr für Politik zu interessieren. Unabhängig der Entscheidung für eine Partei liegt mir dabei am Herzen, dass jeder auch wählen geht. Das Glück in einer Demokratie zu leben ist nicht selbstverständlich und gegen Politikverdrossenheit anzukämpfen, um überhaupt die Menschen wieder zu bewegen wählen zu gehen, wird die wichtigste Aufgabe.“

Der Vorsitzende der Jungen Union, Hendrik Reinhardt, möchte in der Jungen Union und CDU verstärkt Themen aufgegriffen wissen, die junge Menschen interessieren. „Gerade in Brandenburg ist die Infrastruktur ein wichtiges Thema für Jugendliche. Das umfasst die eigene Mobilität als auch Fragen der Infrastruktur in den Kommunen. Wenn immer mehr Angebote, gerade zur Freizeitgestaltung im Ort, wegfallen, frustriert das und der Wegzug ist vorprogrammiert. Auch im Bildungsbereich können gerade junge Wähler interessiert werden. Sie wissen, was an ihrer Schule funktioniert und was nicht und sollen mitreden können. Nur wer sich in die Politik auch eingebunden fühlt, geht letztlich wählen.“

Anmerkungen:
Die Junge Union ist die Nachwuchsorganisation der CDU, in der sich Jungpolitiker zwischen 14 und 35 Jahren in der christlich-demokratischen Politik engagieren.